Test: Spieler-Grafikkarten mit Radeon RX 7600 XT und GeForce RTX 4070 Super

Der Super-Refresh für die GeForce RTX 4000-Reihe und AMDs XT-Version der RX 7600 im Test: Fünf Grafikkarten auf dem Prüfstand.

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Inhaltsverzeichnis

Die beiden neuen Kartentypen mit GPUs von AMD und Nvidia spielen in unterschiedlichen Klassen. Die Radeon RX 7600 XT ist mit einer unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) von 360 Euro die billigere von beiden. Sie soll sich hauptsächlich für flüssiges Full-HD-Gaming eignen sowie für besonders detailreiche Oberflächen in 3D-Welten. Für Kreativ- oder KI-Anwendungen hält sie mit 16 Gigabyte Grafikspeicher aber auch einen für ihre Klasse sehr dicken Puffer bereit.

Die GeForce RTX 4070 Super hingegen, oder wie Nvidia schrei(b)t "SUPER", ist mindestens eine Auflösungsklasse höher anzusiedeln. Sie soll WQHD-Bildschirme mit ruckelfreien Bilderreihen auch in höchster Detailstufe versorgen. Dafür kosten solche Karten mit 650 Euro allerdings auch fast das Doppelte. Nvidia bietet sie offiziell zur selben UVP an wie ihre Vorgänger, die RTX 4070. Jene werden im Gegenzug rund 50 Euro günstiger. Nvidia gibt der Super-Variante gut 20 Prozent mehr Rechenleistung mit, hebt dafür das Leistungslimit in Form der Thermal Design Power aber nur um 10 Prozent von 200 auf 220 Watt an. Eigentlich müssten die Karten so häufiger am Energielimit operieren, sodass die 20 Prozent Mehrleistung nicht immer in Spielen ankommen.

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Kurios: Die schnelleren Karten im Test haben weniger Grafikspeicher als die langsameren 7600 XT, aber die 12 GByte der RTX 4070 Super wirken bisher nur in Ausnahmefällen als Bremsklotz.