c't 24/2022
S. 90
Test & Beratung
AM5-Mainboards

Premiumaufschlag

AM5-Mainboards für Ryzen-7000-Prozessoren im Test

AMDs neue CPU-Plattform bringt PCI Express 5.0 und DDR5-RAM. Obendrein bieten die AM5-Boards mit Serie-600-Chipsätzen schnelles Ethernet und USB. Wir haben getestet, ob die vielen Funktionen ihren Preis wert sind und wie sie sich auf den Stromverbrauch auswirken.

Von Christian Hirsch

Mit den ersten vier Ryzen-7000-Prozessoren hat AMD zugleich einen komplett überarbeiteten Unterbau vorgestellt. Denn viele PCIe-Express-Lanes, DDR5-RAM und eine höhere Leistungsaufnahme erfordern mehr Leitungen und stellen strengere Anforderungen an die Signalqualität. Die CPUs verwenden daher nun die Fassung AM5 mit 1718 Kontakten, die nach über fünf Jahren AM4 ablöst, und deshalb benötigen die Ryzen 7000 zwingend neue Mainboards.

Der Generationswechsel geht mit einem gehörigen Preisschub einher. ​Bei der Auswahl der vier AM5-Mainboards für den Test haben wir uns deshalb aus Preisgründen für drei B650-Mainboards und nur eines mit dem High-End-Chipsatz X670E entschieden. Die Modelle Asrock B650 Pro RS, Asus Prime B650M-A WIFI und MSI Pro B650-P WIFI kosten zwischen 220 und 280 Euro. Für das Gigabyte X670E Aorus Master muss man hingegen noch tiefer in die Tasche greifen. Dafür verlangt der Hersteller 550 Euro.

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