c't 4/2016
S. 96
Test
DIN-A3-Fotodrucker
Aufmacherbild

Bildspezialisten

DIN-A3-Fotodruck: Multifunktionsgerät oder Spezial-Printer?

Auf Fotos spezialisierte Premium-Drucker begeistern Fotografen mit hoher Bildqualität und vielen Einstelloptionen. Die Oberklasse-Geräte kosten jedoch 500 Euro aufwärts und taugen wenig für alltägliche Druckaufgaben. Kann ein gutes fotofähiges Multi-funktionsgerät mit den Foto-Boliden mithalten?

Wer Bilder mit seiner hochwertigen Digitalkamera komponiert und sie an einem kalibrierten Monitor bearbeitet, möchte auch die Ausgabe auf Papier kontrollieren. Gibt man öfters Fotos in A4, A3 oder auf edlem Fine-Art-Papier aus, lohnt ein eigener Fotodrucker in jedem Fall. 10 × 15-Abzüge kosten bei den meisten Fotodiensten zwar deutlich weniger als eigene Prints, können qualitativ mit diesen aber nicht konkurrieren. Billiger als die nur auf Fotos spezialisierten Profidrucker sind Foto-Multifunktionsdrucker. Sie liefern mit bis zu sechs Fototinten gute Bilder, drucken aber auch Briefe zügig und beidseitig, kopieren Rechnungen und scannen zu archivierende Post. Ob so ein Multifunktionsgerät einen Profifotodrucker ersetzen kann, haben wir anhand des Epson Expression Photo XP-960 überprüft. Er ist bereits für 230 Euro zu bekommen und musste im Test gegen den 500 Euro teuren Epson SureColor SC-P400 antreten. Canons Fotodrucker Pixma Pro-100S gibt es ab 450 Euro; ihn haben wir im vorigen Jahr erstmals vorgestellt [1]. Alle Geräte verbinden sich via USB, Ethernet oder WLAN mit dem PC.

Die Profigeräte von Canon und Epson bedrucken Medien bis A3+. Der Epson XP-960 hat zwar nur ein A4-Papierfach und ein Fach für Fotopapiere bis 13 × 18, nimmt über seinen Einzelblatteinzug aber auch A3-Papier an und bedruckt es randlos – unter den auf Fotodruck optimierten Multifunktionsgeräten ist er damit der einzige.