c't 24/2016
S. 28
News
Hardware

Mini-PC mit Radeon RX 480

Auf der Rückseite stellt die ZBox Magnus zahlreiche Anschlüsse bereit. Das Netzteil hat der Hersteller aus Platzgründen außerhalb des PC-Gehäuses untergebracht.

Die ZBox Magnus ERX480 von Zotac eignet sich dank der Grafikkarte Radeon RX 480 für Full-HD-Gaming und VR-Anwendungen. Der Mini-PC passt mit einer Grundfläche von 21 cm × 20,3 cm und einer Höhe von 6,2 cm auch ins Wohnzimmerregal. Im Inneren arbeiten ein Vierkernprozessor vom Typ Core i5-6400T (2,2 GHz, Turbo 2,8 GHz) und eine von AMD noch nicht vorgestellte MXM-Variante der Radeon RX 480 mit 4 GByte GDDR5-Speicher. Wie bei der Desktop-Version enthält die Polaris-10-GPU 2304 Shader-Kerne. Zu den Taktfrequenzen hat der Hersteller bis Redaktionsschluss keine Informationen bekannt gegeben.

An die ZBox Magnus ERX480 haben über 2 × HDMI 2.0 und 2 × DisplayPort 1.3 vier 4K-Monitore und -Fernseher Anschluss. Zur weiteren Ausstattung zählen unter anderem USB 3.1 (Typ A und C), ein Kartenleser und 802.11ac-WLAN. Die Barebone-Variante ohne Arbeitsspeicher, Betriebssystem und Laufwerk kostet 829 Euro. (chh@ct.de)

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Intel Apollo Lake angetestet

Knapp vor Redaktionsschluss schaffte es das 90 Euro teure Mainboard ASRock J3455-ITX ins c’t-Labor. Es ist mit dem lüfterlos gekühlten Celeron J3455 aus Intels neuer „Atom-Celeron“-Baureihe Apollo Lake bestückt sowie mit einem DisplayPort-HDMI-2.0-Wandlerchip. Der ermöglicht es, 4K-Displays mit 60 Hz Bildwiederholrate anzuschließen, was auch problemlos gelang.

Im Cinebench R15 ist der Celeron J3455 um satte 40 Prozent schneller als der Vorgänger Celeron N3150 (50/181 Punkte Single-/Multi-Threading). Unter Windows 10 spielt der Celeron J3455 auch VP9- und HEVC-/H.265-kodierte 4K-Videos flüssig ab, wenn die Player-Software oder der Browser den integrierten Hardware-Decoder nutzen. Mit einem effizienten ATX-Netzteil braucht das System im Leerlauf rund 10 Watt. (ciw@ct.de)