c't 9/2022
S. 168
Praxis
Kurzbefehle

Kurz und schmerzlos befehlen

Die eigene Zeiterfassung mit Apples Skriptbaukasten „Kurzbefehle“ bauen

Das modulare Automatisierungswerkzeug „Kurzbefehle“ ist auf iPhones, iPads und seit macOS 12 auch auf Macs zu Hause. Seit der Einführung ist es noch mächtiger geworden, was wir als Praxisprojekt am Beispiel einer Zeiterfassung zeigen.

Von Immo Junghärtchen und Michael Link

So flott Smartphones mittlerweile auch sind und so viele Sensoren sie auch haben – ihre kleinen Touchscreens sind eher Mäusekinos, und mit einer Bildschirmtastatur längere Texte einzugeben ist mühsam. Zwischen Apps zu wechseln oder gar Daten von einer App in die nächste zu schubsen ist umständlich und daher kaum vergnügungssteuerpflichtig. Bei Apple-Geräten kann man sich viele der fummeligen Tipp- und Wischarbeiten ersparen, und zwar mit Kurzbefehlen.

Die Kurzbefehle-App in Apples Betriebssystemen ist ein Werkzeugkasten aus über hundert Skriptbausteinen, genannt Aktionen. Aus ihnen entstehen Skripte, die man per Antippen oder durch Zuruf ihres Namens auslöst – der Sprachassistent Siri lässt grüßen. Bestimmte Auslöser lassen sogenannte Automationen ablaufen, etwa um zu einer festen Uhrzeit an den Start der Zeiterfassung zu erinnern oder beim Verlassen des Büros zum Beenden aufzufordern. Der Clou: Die Kurzbefehle-Sammlung wird mittels Apples iCloud synchron gehalten, sodass sie auf allen Apple-Geräten verfügbar sind – seit macOS 12 (Monterey) auch auf Macs. Unter macOS 12.2 zicken sie noch hier und da.

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