c't 15/2020
S. 152
Praxis
Linux-Fenstermanager
Bild: Michael Luther

Dynamisches Raster

Awesome: effizienter Unix-Desktop nach Maß

Der Fenstermanager Awesome unterscheidet sich in der Bedienung grundlegend von konventionellen Desktopumgebungen: Statt freischwebender Fenster werden die geöffneten Programme in einem Raster angeordnet. Überblick und schnelle Bedienung stehen im Vordergrund.

Von Anna Simon

Im Unterschied zu den Fenstermanagern von KDE oder Windows, welche die Programme schwebend und überlappend platzieren (Floating), verteilt ein Tiling-­Window-Manager wie Awesome die Fenster kachelartig auf dem Bildschirm. Dadurch entsteht automatisch mehr Ordnung und der Nutzer hat einen besseren Überblick über die gerade geöffneten Programme.

Vorteilhaft ist dies nicht nur beim Vergleichen mehrerer Konfigurationsdateien, sondern etwa auch beim Recherchieren im Internet: Da man Suchergebnisse in eigenen Fenstern neben der Ergebnisliste öffnet, verliert man die Ergebnisliste selbst nie aus dem Blick.

Kommentieren