c't 24/2016
S. 48
News
Technische Software

Selbstständigeres CAD-Programm

CorelCAD 2017 vervollständigt Befehle, sobald der Anwender die ersten Buchstaben eingetippt hat.

Corel hat seinen technischen Zeichner CorelCAD 2017 mit erweiterten Trimming-Optionen ausgestattet: „Trimmen“ und „Intelligentes Trimmen“ beschneiden Schraffuren und Farbfüllungen, ohne dass die Objektabhängigkeit verloren geht. Die neuen Muster-Befehle erstellen Serien kopierter Objekte entlang vorgegebener Pfade wie Polylinien oder Bögen. CorelCAD 2017 bringt jetzt eine neue Funktion zum Konstruieren von Mittellinien mit. Sie platziert diese zwischen Linien-, Bogen- und Polylinien-Paaren.

In der neuen Version reicht es, die Anfangsbuchstaben von Befehlen einzutippen. Dazu listet die Software alternative Befehle und Variablennamen auf, welche die eingetippten Buchstaben enthalten. CorelCAD 2017 läuft ab Windows 7 und macOS Mavericks. Ein Upgrade auf die aktuelle Version kostet rund 240 Euro, die Vollversion 830 Euro. Im Preis inbegriffen ist eine einjährige Lizenz für CorelCAD Mobile. Die Android-App zeigt technische Zeichnungen an und bearbeitet CAD-Dateien. (mre@ct.de)

Sie wollen wissen, wie es weitergeht?

Update: OrCAD & Allegro 17.2-2016 QIR 1

Allegro erleichtert das Verlegen von Leiterbahnen in gebogenen Layout-Bereichen.

Mit neuen Möglichkeiten für starr-flexible Platinenentwürfe wartet das Quartalsupdate QIR 1 für die ECAD-Pakete OrCAD und Allegro 17.2 von Cadence auf. Ein Cross-Section-Editor ermöglicht die Aufteilung der physikalischen Anordnung in verschiedene Zonen, in denen die flexiblen und starren Bereiche mit unterschiedlichen Entwurfsregeln bearbeitbar sind. Ein besonderes Problem von flexiblen Leiterplatten ist, dass bestimmte Bereiche, etwa die Anschlussflächen für Bauteile (Pads), nicht gebogen werden dürfen. Hier hilft ein spezieller Inter-Layer-Check beim Aufspüren von Fehlerquellen. Die Funktion Enhanced Contour hilft dabei, Leiterbahnen in gebogenen Bereichen akkurat zu verlegen. (Mathias Poets/hps@ct.de)

Sie wollen wissen, wie es weitergeht?

CAD auf allen Plattformen

ARES Commander 2017 zeigt im Druck-Dialog automatisch eine fürs Ausgabeformat angepasste Vorschau an.

Graeberts ARES-Anwendungen haben Zuwachs durch die Mobil-App Touch für iOS sowie den Web-Dienst Kudo erhalten. Alles zusammen vermarktet der Hersteller jetzt unter dem Namen ARES Trinity. Inhaber der „Licence to go“ dürfen ein Desktop-Programm und eine Mobil-Anwendung nutzen. Zusammen mit einem Jahres-Abonnement für den Webdienst Kudo kann man die umfassende Lizenz für 800 Euro kaufen oder für jährlich 250 Euro mieten.

Die Desktop-Pakete ARES Commander 2017 für Windows, Linux und macOS sollen etwa beim Pannen und Zoomen um 40 Prozent schneller arbeiten und Druckvorschauen automatisch skalieren können. Außerdem lassen sich Dokumente jetzt in der Cloud speichern und teilen. Die Mobil-Anwendungen Touch für Android und iOS kennen einen „Full mode“ zur Konstruktion von DWG-Dokumenten, einen eingeschränkten „Simple mode“ und einen Viewer-Modus. Die beiden Letzteren kann man nach dem Ablauf der kostenlosen Testphase auch ohne Lizenzkauf dauerhaft nutzen. (hps@ct.de)

Sie wollen wissen, wie es weitergeht?

EAGLE 7.7 angepasst

Nach der Übernahme durch Autodesk hat Cadsoft mit der Version 7.7 der Layout-Software EAGLE neue Lizenzmodelle eingeführt. Interessant für Schüler und Studenten: Die kostenlose Education-Version ist mit Autorouter, Schaltplan- und Layout-Editor voll ausgestattet und erlaubt den Entwurf von Leiterplatten im Europaformat (160 × 100 mm) mit bis zu 6 Signallagen. Dafür stehen 99 auch hierarchisch nutzbare Schaltplanseiten zur Verfügung. Zusätzlich erweitern zwei neue Programmmodule (ULP) den Funktionsumfang. Dabei können über Autodesk-eigene Webseiten Fertigungsdaten aus der Layout-Datei generiert werden, um sie in MCAD-Systemen etwa zur passgenauen Gehäusekonstruktion weiterzuverwenden. (Mathias Poets/hps@ct.de)

Weitere Bilder

News | Technische Software (1 Bilder)